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Motivation
20.12.2019

„Welcome back!“ – 3 Tipps für ein erfolgreiches Krankenrückkehrgespräch

Ein Krankenrückkehrgespräch ist ein hervorragendes Instrument, um folgende Ziele zu erreichen:

  • So erfahren Sie etwas über den Azubi (ggf. auch über seinen Gesundheitszustand).
  • Sie integrieren ihn wieder im Betrieb und
  • legen die Hürden für eine erneute Erkrankung höher.

Für zur Erreichung dieser Ziele sollten Sie das Krankenrückkehrgespräch sehr gezielt und durchdacht führen und die folgenden 3 Tipps beherzigen:

Anlass des Krankenrückkehrgesprächs

Achten Sie darauf, dass Sie auf keinen Fall mit Kanonen auf Spatzen schießen: Wenn ein Azubi selten mal für kurze Zeit krank ist, dann sind Krankenrückkehrgespräche nicht angebracht. Schließlich bringen Sie ihn auch ein Stück weit in die Defensive, was nicht notwendig ist.

 Rahmenbedingungen des Krankenrückkehrgesprächs

Ich empfehle grundsätzlich, Krankenrückkehrgespräche unter 4 Augen zu führen. Dann besteht die Chance, etwas Fundiertes über den Wohlfühlfaktor des Auszubildenden im Betrieb, über seine generelle Verfassung und gegebenenfalls (ohne konkreter nachzufragen) über seinen Gesundheitszustand zu erfahren.

Inhalte des Krankenrückkehrgesprächs

Wichtig ist, dass Sie zum Ausdruck bringen, wie froh Sie sind, den Azubi wieder im Unternehmen zu haben. Machen Sie deutlich, dass er in der Firma vermisst wurde. Erkundigen Sie sich konkret, ob er wieder uneingeschränkt für seine Ausbildung zur Verfügung steht. Oft wird der Azubi antworten, dass dies der Fall ist. Damit liegen die Hürden für eine nochmalige, längere Erkrankung höher. Zumindest könnte er sich künftig dafür entscheiden, bei einem kleinen Schnupfen nicht erneut eine Krankschreibung einzuholen. Zudem besteht die Chance, dass der Auszubildende freiwillig etwas über seine Krankheit erzählt. Wenn Sie nicht danach gefragt haben, ist das in Ordnung und kann für Sie als Ausbildungsverantwortlichen, der Entscheidungen über Art der Tätigkeiten, zur Dauer von Abteilungsaufenthalten usw. fällt, sogar sehr hilfreich sein

Ein Beitrag von Martin Glania.

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