0228–9550120 ausbildernews@vnr.de
Kzenon
Ausbildungsqualität
30.10.2018

Tun Sie etwas für die Weiterbildung Ihrer Azubis

Auf welche Kompetenzen kommt es an, um im Beruf erfolgreich zu sein? Welche Qualifikationen werden in Zukunft die wichtigsten sein? Welche Maßnahmen sollten Unternehmen dementsprechend anstreben? Eine Studie des Statistischen Bundesamts zum Thema „Berufliche Weiterbildung in Unternehmen“, die alle 5 Jahre durchgeführt wird, gibt Antworten.

Ganz oben auf der Liste der wichtigen Qualifikationen steht die „technische, praktische oder arbeitsplatzspezifische Kompetenz“. Für die sorgen Sie bereits während der Ausbildung. Ihre Orientierungsmarke ist die Ausbildungsordnung.

 

Soft Skills: Bereiten Sie Ihre Azubis bereits heute vor

Was Soft Skills angeht, sind laut Studie die folgenden beiden Weiterbildungsfelder von besonderer Wichtigkeit:

Kundenorientierung:

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sehen 45 % der Unternehmen den Umgang mit Kunden als besonders wichtige Qualifikation ihrer Mitarbeiter an.

In Bezug auf die Ausbildung bedeutet das: Die meisten Azubis haben in ihren Ausbildungsjahren bereits mit Kunden zu tun – manche intensiv, manche eher sporadisch. In jedem Fall gilt: Dem Auszubildenden muss klar sein, dass der Kunde derjenige ist, der Monat für Monat dafür sorgt, dass jeder Mitarbeiter und jeder Auszubildende sein Gehalt bekommt. Dementsprechend müssen Kunden am Telefon, beim E-Mail-Kontakt, bei der Erstellung von Angeboten und vor allem im persönlichen Gespräch zuvorkommend behandelt werden. In kundenorientierten Ausbildungsberufen ist es äußerst sinnvoll, diesen Aspekt im Rahmen einer zusätzlichen Qualifizierung zu vertiefen.

Teamfähigkeit:

Auch hier sind es 45 % der Unternehmen, die auf entsprechende Fähigkeiten besonderen Wert legen.

In Bezug auf die Ausbildung bedeutet das: Auf Teamfähigkeit kann bereits im Auswahlverfahren geachtet werden. Zudem sollte sie Gegenstand der Beurteilung von Auszubildenden am Ende eines Ausbildungsabschnitts sein. Wenn sich Azubis als wenig teamfähig erweisen, sollten Sie das nicht als gegeben hinnehmen. Azubi-Projekte, Einladungen zu Besprechungen, gemeinsames Vorbereiten auf Klassenarbeiten und Prüfungen sowie regelmäßige Treffen von Auszubildenden im Unternehmen können die Teamfähigkeit gezielt schulen. Nutzen Sie diese Chancen.

Autor: Martin Glania

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

 

23.10.2017
Azubis belohnen Azubis – ein Best Practice Beispiel

Azubis zu motivieren ist gar nicht so einfach. Denn Sie können nicht – wie bei „normalen“ Mitarbeitern – Boni oder Dienstwagen versprechen, um ihre Azubis bei Laune zu halten. Die etwas andere Motivationsidee kommt aus... Weiterlesen

23.10.2017
Verhindern Sie schon jetzt Lernen auf den letzten Drücker

Bis zur Sommer-Abschlussprüfung 2019 ist noch lange Zeit. Auch wenn das ganz und gar nicht so ist: Viele Ihrer Auszubildenden des letzten Ausbildungsjahres denken so. Nur die wenigsten kümmern sich jetzt schon darum, Lücken zu... Weiterlesen

23.10.2017
Hartes Brot: So führen Sie das Nichtübernahme-Gespräch mit Ihrem Azubi

Zahlreiche Auszubildende wollen nach der Ausbildung im Betrieb bleiben. Sie machen sich Hoffnung, einen unbefristeten Vertrag zu erhalten. Vielen gelingt das – schon aus demografischen Gründen. Umso schmerzlicher ist es dann,... Weiterlesen