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Recruiting
19.02.2019

Aktuelle Umfrage: Was sich Schüler von Stellenanzeigen wünschen

Viele Ausbildungsstellen blieben auch letztes Jahr leider wieder unbesetzt. Laut einer Umfrage von meinestadt.de mit 1.000 Ausbildungs-Interessierten liegt das nicht nur am demografischen Wandel und dem zunehmenden Wunsch der Jugendlichen, zu studieren. Ein gravierender Grund sei auch, dass Unternehmen potenzielle Azubis mit ihren Stellenanzeigen immer schlechter erreichen. Welche Anforderungen an Jobinserate Jugendliche heute stellen, erfahren Sie hier.

Jobinserate schrecken potenzielle Azubis oft ab

Dass Ausbildungsinserate oft als unglaubwürdig wahrgenommen oder nicht verstanden werden, liegt laut der Studie daran, dass die Jugendlichen mit vielen Schlagworten, Phrasen, Anglizismen und Fachausdrücken nichts anfangen können. Das führt dazu, dass sich nur rund ein 1/4 (28 %) der Befragten überhaupt bewirbt.

Mit diesen 6 Infos können Sie Ihre Stellenanzeigen optimieren

Die Befragung hat ergeben, dass genau 6 Informationen für die potenziellen Azubis am allerwichtigsten sind:

  1. Arbeitsort (54 %)
  2. die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung (52 %)
  3. das Gehalt (51 %)
  4. die Übernahmequote (41 %)
  5. zusätzliche Weiterbildungsangebote (39 %)
  6. Infos über Jobtickets für Bus und Bahn (33 %)

Bis auf die Angaben zum Arbeitsort fanden die befragten Jugendlichen die anderen Angaben nur selten oder gar nicht.

 

Ebenfalls gewünscht: Nutzergewohnheiten wie im Online-Handel

Neben den allgemeinen Informationen wünschen sich die angehenden Auszubildenden außerdem Nutzeranwendungen, wie sie sich heutzutage im Internet überall etabliert haben. Dazu zählen:

  • Angaben des Ausbildungsbetriebs zu Bewertungen durch Mitarbeiter (49 %)
  • Chats (etwa per Messenger) mit aktuellen Azubis (40 %)
  • Interviews mit aktuellen oder ehemaligen Azubis (37 %)

Mein Fazit für Sie: Kontrollieren Sie anhand dieser Azubi-Wünsche doch einmal Ihre Stellenanzeigen. Vielleicht ist es auf Basis dieser Informationen Zeit, die Inhalte und die Aufmachung Ihrer Stellenanzeigen von Grund auf neu zu durchdenken.

Autor: Günter Stein

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