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Ausbildungsmarketing
12.07.2019

Warum Sie Bewerber auf Azubi-Stellen ab sofort nach ihren Computerspiele-Vorlieben fragen sollten

Eine Umfrage von Robert Half Technology unter amerikanischen Chefs hat ergeben, dass sie gerne Bewerber einstellen, die
im Lebenslauf unter Hobbys „Videospiele“ oder „Computerspiele“ angeben. Die Gründe dafür, dass auch Sie zukünftig Computerspiele
als positives Hobby betrachten sollten, sind einleuchtend.

1. Zocker sind teamfähig

Wenn Sie an Gamer denken, haben Sie vielleicht das Bild eines
nerdigen Einzelgängers vor sich, der allein in seinem Zimmer
vor seinem PC sitzt und stunden-, wenn nicht tage- bzw.
nächtelang, zockt. Das war einmal!

Denn die heutigen Spiele, die im Internet online gespielt werden,
bauen auf Kommunikation (vielfach auf Englisch), auf
Teamkooperation und auf Rollenspielen auf. Es ist also permanenter
Austausch nötig. Und das ist für die reale Ausbildungswelt
von entscheidender Bedeutung.

2. Spieler sind lernfähig und -willig

Computerspieler stehen immer wieder vor neuen sowohl computergenerierten
als auch durch das Miteinander der Spieler
sich ergebenden Situationen. Hier gilt es, schnell Dinge auszutesten
und umzusetzen. Dafür bekommen sie nur minimale
Anweisungen – und sind trotzdem in der Lage, in kürzester
Zeit Neues zu erlernen. Ein weiteres Plus für die Ausbildung.

3. Computerspieler sind entschlossen

In Videospielen müssen unzählige Levels und Spielmodi
durchlaufen werden. Damit sind naturgemäß auch unzählige
Fehlschläge verbunden. Computerspieler sind daher erstaunlich
durchhaltewillig und motivieren sich selbst permanent
wieder. Dies ist eine Form von Entschlossenheit, die für jede
Ausbildung von Bedeutung ist.

Mein Fazit für Sie

Achten Sie im Lebenslauf durchaus auch auf Kandidaten mit
Spielaffinität. Interessant sind vor allem solche Azubi-Bewerber,
die eigene Teams anführen oder sogar selbst Spiele mitprogrammieren.
Sie können das übrigens auch auf Bewerber übertragen,
die eine große Leidenschaft für Rollenspiele haben! In
ihnen steckt oft das gleiche Potenzial wie in Computerzockern.

 

Autor: Günter Stein

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