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Motivation
12.03.2019

Vorbild sein: 9 Tipps, wie Sie vorleben, was Sie von Ihren Azubis erwarten

Ist sie Ihnen schon einmal begegnet, die motivierende Kraft eines Menschen, der Ihnen ein Vorbild war? Vielleicht war es Ihr Mentor oder Ihr erfolgreicher Vorgesetzter, dessen Strategie Sie als Weg für die eigene Karriere umgesetzt haben. Erfahren Sie hier in 9 Tipps, wie Sie ebenfalls Vorbild sind und Ihre Auszubildenden zu Höchstleistung inspirieren.

Das sagt die Forschung zum positiven Einfluss von Vorbildern

Die Neurowissenschaften bestätigen den positiven Einfluss von Vorbildern. So konnten Forscher im Hirnscanner erkennen, dass bei dem Gedanken an ein erfolgreiches Vorbild das Belohnungszentrum aktiviert wird – und die betreffende Person prompt viel motivierter ist, dessen Handlungen nachzuahmen. In diesem Sinne – los geht‘s:

1. Vertrauen Sie der Leistungsfähigkeit Ihrer Auszubildenden

Wertschätzung und Vertrauen bedingen sich gegenseitig. Spornen Sie Ihre Auszubildenden zu Bestleistungen an, indem Sie ihnen zeigen, dass Sie ihnen etwas zutrauen. Zeigen Sie z. B. durch ein Lob an der richtigen Stelle, dass die Arbeit wertgeschätzt wird und wichtig einerseits für die persönliche Entwicklung, andererseits für den Team- und Unternehmenserfolg ist. Fördern und fordern Sie Ihre Azubis durch zusätzliche Projekte oder spezielle Seminare.

2. Behalten Sie den Überblick

Definieren Sie klare Ziele für Ihre Azubis und für sich selbst. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, z.B. einmal im Monat, ob Sie und Ihre Azubis sich noch auf der Zielgeraden befinden. Holen Sie dafür aktiv das Feedback Ihrer Mitarbeiter ein. So behalten Sie den Überblick und bleiben mit den Azubis im Gespräch.

3. Informieren Sie

Gehen Sie offen mit Informationen um und kommunizieren Sie Ihren Auszubildenden frühzeitig auch schlechte Nachrichten, z.B. weshalb eine Umstrukturierung des Unternehmens erfolgt. Sprechen Sie klar mögliche Veränderungen an und treten Sie dem „Flurfunk“ konsequent entgegen. Erklären Sie Einzelmaßnahmen in Bezug auf das große Ganze und die dahinterliegende Strategie.

4. Seien Sie authentisch

Prüfen Sie Ihre innere Haltung zu einem bestimmten Thema, das Sie kommunizieren möchten oder müssen. Erst wenn Sie selbst akzeptieren, was Sie sagen möchten, können Sie mit Mut kommunizieren und strahlen Sicherheit und Haltung aus.

 

5. Gehen Sie achtsam mit sich um

Sorgen Sie für sich und Ihre Leistungsfähigkeit. Leben Sie Ihren Auszubildenden aktiv eine mentale und körperliche Gesundheit vor und sprechen Sie über ausgleichende Aktivitäten.

6. Packen Sie mit an

Taten sind besser als Worte. Stehen Sie Ihren Azubis (und Ihrem gesamten Team) in stressigen Zeiten zur Seite und packen Sie mit an, wenn Unterstützung notwendig ist. Das registrieren Ihre Auszubildenden sehr wohl.

7. Gehen Sie mutig voraus

Wer etwas will, findet Wege; wer etwas nicht will, Gründe. Seien Sie Erfolgssucher. Suchen Sie nach Lösungen und beziehen Sie Ihre Auszubildenden aktiv in die Lösungssuche ein. Übernehmen Sie Verantwortung, stehen Sie für eigene Fehler ehrlich ein und stellen Sie sich hinter Ihre Azubis.

Mein Tipp: Fördern Sie auch bei Ihren Azubis das Lösungsdenken. Als Ausbilder und Führungskraft müssen Sie nicht auf alle Belange Ihrer Auszubildenden eine Antwort parat haben, aber die richtigen, lösungsorientierten Fragen kennen:

  • „Was genau ist Ihr Problem?
  • „Was haben sie bisher unternommen?
  • „Welche Lösungsvorschläge haben Sie?

8. Handeln Sie emotional intelligent

Geben Sie Ihren Azubis Raum für Emotionen, indem Sie auf Stimmungen achten und diese wahrnehmen. Wenn Sie beispielsweise Ärger im Team erkennen, sprechen Sie diesen offen an.

9. Führen Sie

Konkret bedeutet das z.B.: Als Vertriebschef müssen Sie nicht der beste Verkäufer sein, aber Ihre Azubis als künftige Vertriebsmitarbeiter zu guten Abschlüssen befähigen, indem Sie dienstleistungsorientieren Umgang zum Kunden vorleben.

Autor: Günter Stein

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