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Ausbildungsmarketing
21.12.2018

Vom Betriebsalltag in die Presse

Sie bilden aus. Sie bilden hervorragend aus. Ihre Azubis schneiden in der Abschlussprüfung überdurchschnittlich gut ab. Ihre Auszubildenden handeln sozial. Und natürlich haben Sie immer wieder die Möglichkeit, all Ihre Ausbildungsplätze adäquat zu besetzen. Ist das so? Dann sollten Sie unbedingt damit an die Öffentlichkeit – vor allem, um so gut zu bleiben, wie Sie sind.

Es gibt immer wieder Beispiele von Ausbildungsunternehmen, die zeigen, wie sehr sich aktive Pressearbeit lohnt. Was nützt es, ein hervorragender Ausbildungsbetrieb zu sein, wenn niemand davon weiß? Was nützt es, Ihre Auszubildenden exzellent auf ihre Abschlussprüfung vorzubereiten, wenn die besten Schulabgänger davon nichts mitbekommen?

Seien Sie immer mutig und stellen Sie Ihre Leistungen als Ausbilder und als Ausbildungsunternehmen in den Vordergrund. Die Kooperation mit Ihrer Presseabteilung bzw. dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Kollegen ist das Herzstück Ihrer Medienarbeit. Erst wenn Sie morgens die Zeitung aufschlagen und Ihre Ausbildungsarbeit dort erwähnt wird – und zwar mindestens 2- oder 3-mal im Jahr –, dann haben Sie etwas erreicht.

Soziale Projekte: Gerade die müssen in der Zeitung stehen

Wenn eine Gruppe Auszubildender ein soziales Projekt durchführt, dann wertet das nicht nur Ihre Ausbildung auf. Natürlich ist ein solches Projekt eine hervorragende Abwechslung für Ihre Auszubildenden. Natürlich können Sie hervorragende Effekte für deren Sozialkompetenz erwarten. Und natürlich spricht sich das zumindest im Umfeld der einbezogenen sozialen Institutionen herum.

Der eigentliche Effekt aber ist: Sie bringen einen Journalisten dazu, über das Projekt zu berichten. So war es beispielsweise beim Azubi-Projekt der Volksbank Ochtrup-Laer, das in einer Senioreneinrichtung der Tagespflege durchgeführt wurde und das ein überregionales Presseecho nach sich zog. Beispielsweise erschienen hierzu online Presseartikel in den Westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung.

 

Erfolgreiche Pressearbeit: Auch kleine Dinge können zu großen Schlagzeilen führen

Das Beispiel der Volksbank Ochtrup-Laer macht zudem deutlich, dass Sie kein besonders spannendes Projekt brauchen, um erfolgreiche Pressearbeit zu betreiben. So wurde beispielsweise eine Mitteilung herausgegeben, als eine Auszubildende zu den Prüfungsbesten ihrer Region gehörte. Wenn es bei Ihnen so ein Ereignis gibt, dann zögern Sie nicht, den entsprechenden Auszubildenden zu fragen, ob er mit einer Berichterstattung einverstanden ist. Möglicherweise liefert er Ihnen sogar ein nettes Zitat, was Redaktionen von Zeitungen gerne aufnehmen.

Auch der betriebliche Alltag kann sich in der Pressearbeit widerspiegeln. Als besagte Volksbank im Jahr 2018 gleich 3 neue Auszubildende einstellte, war ihr das ebenfalls eine Mitteilung wert. Lokale und regionale Medien nehmen so etwas gerne auf. Aber selbst, wenn das nicht der Fall ist: Bei ihrer Recherche über Ausbildungsplätze schauen sich potenzielle Bewerber durchaus den Internetauftritt möglicher Ausbildungsbetriebe an oder googeln einfach drauf los. So finden sie die entsprechenden Pressemitteilungen und erkennen, welchen Stellenwert die Ausbildung in einem Unternehmen hat.

Fazit: Außergewöhnliches, Alltägliches, Soziales, Individuelles – was auch immer die Ausbildung in Ihrem Hause bereichert: Fertigen Sie dazu eine Pressemitteilung an.

Autor: Martin Glania

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