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Ausbildungsmarketing
29.01.2019

„In 5 Jahren vom Azubi zum Chef“: So berichten Sie über betriebsinterne „Helden“

Nach der Ausbildung eine steile Karriere – dieser Glaube fehlt vielen jungen Menschen und häufig auch deren Eltern. In Ihrem Unternehmen ist genau das jedoch tatsächlich möglich? Dann sollten Sie damit an die Öffentlichkeit. Denn das folgende Best-Practice-Beispiel zeigt: Die Aussicht auf Karriere ist immer noch die beste Möglichkeit, um junge Menschen zu begeistern.

In den Köpfen der Menschen sind die Grenzen häufig scharf gezogen: Hochschulabsolventen nehmen irgendwann Führungspositionen ein – ganz automatisch. Auszubildende werden nach der Ausbildung als Fachkraft tätig, können solide arbeiten und Geld verdienen, aber in Führungspositionen kommen sie nicht. Ist das bei Ihnen so?

Hoffentlich nicht, denn es würde die duale Ausbildung völlig unverdient abwerten. Auszubildende, die besonders starke Leistungen bringen und eine Topprüfung absolvieren, sind – bei entsprechender Förderung und Weiterbildung – geradezu dazu prädestiniert, innerhalb weniger Jahre eine Führungsposition zu erlangen: Sie kennen den Betrieb wie kaum ein anderer Kollege. Sie wissen, welche Hebel im Unternehmen man ansetzen kann und muss. Und sie kennen Missstände, die sie als Auszubildende möglicherweise nicht abstellen konnten, weil sie zu wenig ernst genommen wurden – oder weil sie sich nicht getraut haben, dies in Angriff zu nehmen.

 

Gibt es steile Karrieren in Ihrem Unternehmen?

Gerade in mittleren und großen Unternehmen kommt es immer wieder vor, dass Azubis durchstarten. Schon während der Ausbildung bemerken sie, dass ihr Potenzial weit über das einer gewöhnlichen Fachkraft hinausgeht. Solche Auszubildende sind Gold wert. Gerade deshalb sollten Sie immer damit rechnen, dass diese potenziellen Leistungsträger das Ausbildungsunternehmen schnell verlassen, wenn sie nicht gefördert werden. Führungsseminare, Aneignung zusätzlichen fachlichen Wissens, Erwerb von Kenntnissen über Präsentationstechniken und Kommunikationsverhalten – bereits während der Ausbildung oder kurz danach muss der Azubi spüren, dass Sie auf ihn setzen und in seine Weiterbildung investieren.

Vermitteln Sie diese Botschaft: Bei uns lohnt sich Ausbildung!

Wer es nach der Ausbildung schafft, in eine Führungsposition zu kommen, der ist bestens geeignet, im Mittelpunkt Ihrer Pressearbeit zu stehen. Mit seinem Einverständnis können Sie oder Ihre Presseprofis die Karriere skizzieren, wörtliche Zitate aufnehmen und ein Bild am Arbeitsplatz dazulegen. Mit einer Überschrift wie „In 5 Jahren vom Azubi zum Chef“ wecken Sie das Interesse von Redaktionen und zahlreichen Lesern.

Blicken Sie auch zurück: Hat es solche Karrieren bei Ihnen im Hause schon gegeben? Ist ein ehemaliger Auszubildender so richtig durchgestartet? Möglicherweise in relativ kurzer Zeit? Hat ein anderer Azubi vielleicht etwas Besonderes geleistet? Stellen Sie Ihre Helden in den Mittelpunkt Ihrer Pressearbeit.

Möglicherweise haben Sie 4 bis 5 ehemalige Auszubildende, die hierfür infrage kommen und mit einer entsprechenden Veröffentlichung auch einverstanden sind. Dann seien Sie mutig und nutzen Sie das Jahr 2019, um etwa alle 2 Monate über Karrieren zu berichten, die in Ihrem Unternehmen möglich sind.

Autor: Martin Glania

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