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Ausbildungsqualität
19.02.2019

Social-Media-Verhalten: Behalten Sie Ihre Azubis im Auge!

Fast 3 Stunden verbringen 12- bis 17-Jährige hierzulande täglich mit sozialen Medien. Laut einer Umfrage der DAK sind 2,6 % der Jugendlichen sogar abhängig von WhatsApp, Instagram & Co. – also etwa 100.000.

WhatsApp, Instagram & Co. machen sogar süchtig!

Mädchen sind dabei häufiger betroffen als Jungen. Ermittelt wurde dies anhand von 9 Standardfragen: Werden 5 davon positiv beantwortet, gilt der oder die Befragte als süchtig.

Behalten Sie also Ihre Auszubildenden im Auge, damit sie auch in der analogen Welt das Lernen nicht vergessen!

Das ist die beste Option, um Stopp zu sagen

Auf dem Smartphone tippende Auszubildende im Betrieb: Viele Arbeitgeber reagieren darauf mit einem betrieblichen Handyverbot. Das ist aber nicht immer die beste Wahl, denn schon jetzt bricht jeder 5. Auszubildende seine Ausbildung ab. Und ein Handyverbot ist heutzutage für die Jugendlichen schlimmer als eine Kürzung der Ausbildungsvergütung o. Ä. Besser ist eine klare Regel, die z.B. die Nutzung in den Pausen erlaubt. Sorgen Sie dafür, dass die Regelung Ihren Azubis auch bekannt ist, z.B. durch einen Aushang am Schwarzen Brett, im Intranet oder per Rund-E-Mail.

 

Muster:

Nutzung privater Smartphones

Aus gegebenem Anlass wird die Nutzung privater Mobiltelefone und Smartphones am Arbeitsplatz geregelt. Ab sofort gelten die folgenden innerbetrieblichen Anweisungen:

  1. Zu privaten Zwecken dürfen persönliche Handys oder Smartphones mit all ihren Funktionen während der Arbeitszeit nur im Notfall genutzt werden.
  2. Private Handys oder Smartphones sind nach Anweisung des Vorgesetzten und betrieblichen Erfordernissen stumm- oder auszuschalten.
  3. In den Pausen ist die private Nutzung von persönlichen Handys oder Smartphones erlaubt, sofern dadurch andere Personen nicht gestört werden und kein Sicherheitsrisiko entsteht.
  4. Das Erstellen von Fotos und Videos mit persönlichen Handys oder Smartphones ist auf dem gesamten Betriebsgelände verboten.
Autor: Günter Stein

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