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Motivation
01.12.2019

Setzen Sie Ihre Handschrift ein – für ein Extralob

Auszubildende, die besondere Leistungen erbringen, sollten auch auf besondere Art und Weise gelobt werden. Das geht im persönlichen Gespräch – und noch besser im Rahmen eines Meetings, damit auch Kollegen erfahren, wie gut ein Azubi seine Aufgaben meistert.

Noch ungewöhnlicher ist es, das Lob in Handschrift zu verfassen. Schreiben Sie auf, was Ihnen an der Arbeit, der Einstellung, der Qualität oder am Sozialverhalten eines Azubis besonders gut gefallen hat. Was schriftlich festgehalten wird, bleibt länger im Gedächtnis. Außerdem kann der Azubi dieses Extralob aufheben und zu seinen Unterlagen nehmen.

Hier kommt das schriftliche Extralob besonders gut an Mit „schriftlich“ ist keinesfalls eine E-Mail oder eine WhatsApp-Nachricht gemeint. Ein Blatt Papier muss im Mittelpunkt stehen. Dabei sind die folgenden beiden Dinge zu beachten:

  1. Schreiben Sie Ihr Lob handschriftlich auf. Das ist in der heutigen Zeit ungewöhnlich – und deshalb ist das gut so. Denn schließlich wollen Sie besondere Leistungen loben. Das passt! Achten Sie darauf, dass der Text nicht nur aus Stichwörtern besteht, gut leserlich ist und den Eindruck erweckt, dass Ihnen dieses schriftliche Lob besondere Mühe wert war. Bei der Formulierung sollten Sie allerdings nicht zu persönlich werden, sondern beim Fachlichen bleiben.
  2. Platzieren Sie das Schreiben – zum Beispiel abends – groß und gut sichtbar am Arbeitsplatz Ihres Auszubildenden. Die Neugier der Kollegen, die morgens dort vorbeigehen, wird geweckt. Damit wird das Lob öffentlich (daher die nicht zu persönliche Formulierung). Auch der Azubi selbst wird es so schnell finden und kann zudem damit rechnen, von Kollegen darauf angesprochen zu werden. Das motiviert!
Ein Beitrag von Martin Glania.

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