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Allgemein
28.11.2019

Schriftlicher Ausbildungsnachweis: 5 zentrale Fakten, die Sie kennen sollten

Probleme rund um den schriftlichen Ausbildungsnachweis gibt es in fast jedem Ausbildungsunternehmen. Diese Probleme sind häufig hausgemacht.

Denn, wenn der Azubi und Sie  die folgenden 5 Fakten verinnerlichen ,  dann ist der schriftliche Ausbildungsnachweis kein problembehaftetes Thema mehr:

  1. Der Azubi ist vertraglich verpflichtet, den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig zu führen. Empfehlung: wöchentlich.
  2. Für das Führen des schriftlichen Ausbildungsnachweises müssen Sie dem Azubi nach § 14 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz Arbeitszeit im Betrieb zur Verfügung stellen.
  3. Es ist Ihre Pflicht als Ausbildungsverantwortlicher, den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig, zum Beispiel monatlich, zu kontrollieren.
  4. Liegt der schriftliche Ausbildungsnachweis zur Prüfungsanmeldung nicht vollständig vor, dann leht die Kammer die Anmeldung ab. Teilen Sie das dem Auszubildenden mit.
  5. Wenn ein Azubi sich dauerhaft weigert, den Nachweis zu führen, dann kann das nach einer oder mehreren Abmahnungen sogar eine fristlose Kündigung zur Folge haben. Auch das sollte der Azubi wissen.
Ein Beitrag von Martin Glania.

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