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Ausbildungsmarketing
26.11.2018

Pressearbeit: So informieren Sie die Medien

Pressearbeit ist in der heutigen Zeit im Rahmen des Ausbildungsmarketings unabdingbar. Um Bewerbungen zu generieren, sollte Ihr Unternehmen als Ausbildungsbetrieb von Zeit zu Zeit in den Medien präsent sein. Wann immer sich ein Anlass bietet (etwa erfolgreiche Prüfungen, 100 % Übernahmequote, Weiterbildung der Ausbilder, Einführung eines neuen Ausbildungsberufs), gehen Sie an die Öffentlichkeit – und zwar so:

Gibt es in Ihrem Unternehmen eine Abteilung oder eine Person, die sich mit der Pressearbeit beschäftigt, dann sollten Sie diese auf jeden Fall involvieren. Denn das Positionieren von Erfolgsmeldungen in den Medien ist der Job dieser Presse-Profis.

Allerdings sollten Sie als Ausbildungsverantwortlicher zumindest aus inhaltlicher Sicht auf der Hut sein. Wenn Sie beispielsweise eine Pressemitteilung im Namen des Unternehmens formulieren, dann sind Sie die Person, die den Text inhaltlich absegnet. Sie müssen zu 100 % dahinterstehen. Ihre Presseverantwortlichen haben vielleicht noch etwas an bestimmten Formulierungen oder am Aufbau zu verbessern – das ist auch okay. Die letzte Fassung sollte allerdings von Ihnen bestätigt werden.

 

E-Mail als Transportmedium, Telefonat zur Unterstützung

Eine Pressemitteilung, die als E-Mail an die Medien rausgeht, ist heute das beste Mittel, um Ihre Nachrichten in die Redaktionen und damit auch in die Medien zu bringen. Das gilt unabhängig davon, ob Sie diese Arbeit von A bis Z selbst machen (dann sollten Sie sich einen Presseverteiler mit Ansprechpartnern und vor allem E-Mail-Adressen anlegen) oder ob Ihre Profis am Werk sind. Was außerdem gilt: Telefonisches Ankündigen oder Nachhaken kann sehr sinnvoll sein, um sich in Erinnerung zu rufen.

Ankündigen: Sie melden sich bereits vorab telefonisch in einer Redaktion, die für Sie wichtig ist, und kündigen Ihre Pressemitteilung und deren Thema (das bei der Mail im Betreff steht) an.

Nachhaken: Sollte es auf die Pressemitteilung keine Reaktion geben (was normal ist), dann können Sie nach 2 bis 3 Tagen noch einmal nachhaken. Das sollten Sie vor allem dann tun, wenn Ihnen die Veröffentlichung sehr wichtig ist. Fragen Sie, ob die Pressemitteilung angekommen ist, ob noch weiteres Material gebraucht wird (z. B. Bilder), und bieten Sie an, Fragen zu beantworten.

Autor: Martin Glania

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