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Recruiting
10.07.2018

Warum Praktika vor Ausbildungsbeginn Sinn machen

Unterschätzen Sie die klassischen Praktika nicht. Ein interessantes und spannend gestaltetes Praktikum gewährt Einblicke in den Beruf und fördert Ihr gutes Image als Ausbildungsbetrieb. Achten Sie darauf, dass das Praktikum gut organisiert und umgesetzt ist. Wenn der Praktikant auch weiterhin Interesse an dem Beruf hat, können Sie viele Rekrutierungskosten sparen.

Mit einem vorgeschalteten Praktikum sinkt meist auch die Gefahr eines Ausbildungsabbruchs, wenn der neue Azubi vorab aufgrund des Praktikums ein realistisches Bild des Ausbildungsberufs und des Betriebs erhalten hat.

In einem Abschlussgespräch nach dem Praktikum werden die Jugendlichen über die Aufnahmemöglichkeit in einen sogenannten Praktikantenpool informiert. Bei Einverständnis werden dann sie in diesen aufgenommen. Im Laufe der Zeit werden sie dann zu Veranstaltungen eingeladen und rechtzeitig zu Beginn des Auswahlverfahrens zur Abgabe einer Bewerbung motiviert. Oder Sie schließen direkt einen Ausbildungsvertrag.

Beispiel: Sie setzen in Ihrem Unternehmen immer wieder junge Praktikanten ein, die sich berufsorientierend bei Ihnen in der täglichen Arbeitspraxis umsehen wollen.

Die Folge: Nutzen Sie diese Praktika und schauen Sie sich die jungen Menschen genau an. Sie werden ganz schnell feststellen, wer zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt und wer nicht. Bieten Sie doch den guten Praktikanten einfach eine Ausbildungsstelle an.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, mit potenziellen Azubis in Kontakt zu treten.

Autor: Günter Stein

 

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