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Ausbildungsmarketing
19.02.2019

Nichtübernahme: So verhindern Sie einen Imageschaden

Die Ausbildung in Ihrem Unternehmen ist vorzüglich? Sie tun alles dafür, die Qualität zu erhalten und zu verbessern? Dennoch können Sie nicht immer alle Auszubildenden übernehmen. Manchmal stehen keine ausreichend adäquaten und auf die Persönlichkeit oder Qualifikation passenden Arbeitsplätze zur Verfügung.

Beachten Sie: Es sollte Ihnen keineswegs egal sein, was mit Ihren Auszubildenden passiert, sobald diese Ihr Unternehmen verlassen. Auch wenn Sie kein gutes Verhältnis zu einem Azubi haben, sollten Sie ihn unterstützen, damit er nicht arbeitslos wird. Denn bedenken Sie eines: Mit dem in Ihrem Hause erworbenen Berufsabschluss hat jeder Auszubildende etwas Besonderes erreicht. Das qualifiziert ihn, am Arbeitsmarkt tätig zu werden.

Scheitert der Versuch, eine Anschlussstellung zu erhalten, dann schlägt sich das in den Köpfen von Freunden, Bekannten, gegebenenfalls auch Followern in sozialen Netzwerken negativ auf das Ausbildungsunternehmen nieder. Sie erleiden einen Imageschaden.

Mit diesen Maßnahmen verhindern Sie einen solchen Schaden:

  1. Teilen Sie dem Azubi möglichst früh mit, dass Sie ihn nicht übernehmen werden. So hat er Zeit, sich anderweitig zu bewerben.
  2. Schreiben Sie dem Auszubildenden ein Zwischenzeugnis, das wohlwollend formuliert ist und mit dem Sie seine Bewerbungsambitionen unterstützen.
  3. Bieten Sie ihm an, die technische Infrastruktur des Betriebs, beispielsweise für Bewerbungen, zu nutzen.
  4. Stellen Sie sich als Referenz zur Verfügung, die der Azubi in seinen Bewerbungen erwähnen kann. Überlegen Sie sich vorab, was Sie über ihn sagen werden, wenn diese Möglichkeit von anderen Unternehmen genutzt wird.
  5. Geben Sie dem Auszubildenden den Tipp, der Arbeitsagentur möglichst frühzeitig mitzuteilen, ab wann er einen neuen Job braucht. In vielen Bereichen gibt es mehr Arbeitsplätze als Fachkräfte und man wird ihm helfen können.
Autor: Martin Glania

 

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