0228–9550120 ausbildernews@vnr.de
Andreas F.
Recruiting
04.10.2018

So analysieren Sie jeden Lebenslauf schnell und fundiert

Die Analyse eines Lebenslaufs ist bei jedem Bewerber sehr wichtig. Das gilt ebenfalls für zukünftige Auszubildenden. Lassen Sie sich deshalb nicht alleine von der Optik leiten. Wichtig sind also vor allem die Inhalte und die Chronologie. So manche Person mit hübschem Foto hat sich im Bewerberinterview schließlich als krasser Fehlgriff herausgestellt. Dazu kommt: Moderne Medien, wie E-Mail und Internet, machen es den Bewerbern immer leichter, sich ohne großen Aufwand auf eine freie Position zu bewerben. Standardisierte Bewerbungsunterlagen an mehrere Arbeitgeber parallel zu versenden, ist daher heutzutage ein einfacher und kostengünstiger Weg.

Durch die Nutzung von Vorlagen werden die Bewerbungen immer uniformer, daher wirkt fast jeder Azubi-Bewerber sehr überzeugend. Für eine schnelle Selektion hilft die folgende Checkliste. Darin sind alle wichtigen Punkte enthalten, auf die Sie in einem Lebenslauf achten sollten.

 

Checkliste: So selektieren Sie Lebensläufe

Darauf kommt es an

  • Das Layout ist
    • ansprechend und einheitlich,
    • übersichtlich und leserfreundlich.
  • Die Kontaktdaten und persönlichen Daten sind aufgeführt.
  • Der Schrifttyp ist leicht lesbar und einheitlich.
  • Flecken und Beschädigungen liegen nicht vor = gute Optik.
  • Der Aufbau ist übersichtlich, etwa durch Blockbildung oder Absätze im Text.
  • Der Bewerber baut seinen Lebenslauf chronologisch ohne Unterbrechungen auf. Hinweis: Das ist gerade bei älteren Azubis wichtig.
  • Die Zeitangaben sind genau, das heißt mindestens Monat/Jahr.
  • Es sind im Lebenslauf keine Lücken zu erkennen.
  • Zeiten ohne Beschäftigung werden benannt und gegebenenfalls begründet, z.B. mit „arbeitslos“ oder „Elternzeit“.
  • Wichtige personenbezogene Fakten sind im Lebenslauf näher begründet.
  • Unnötige Angaben werden vermieden, wie z.B. Angaben zum Kindergarten, Beruf der Geschwister oder Besuch der Grundschule.
  • Kompetenzen werden genau benannt, idealerweise mit eigener Einschätzung der Beherrschung (zum Beispiel Sprache: Grundkenntnisse).
  • Kompetenzangaben, z.B. über:
    • EDV-Kenntnisse
    • Fremdsprachen
    • Führungserfahrung
    • besuchte Fortbildungsmaßnahmen mit Zeugnis
  • Angaben über private Interessen und Hobbys
  • Die Seiten sind nicht zu voll.
  • Der Text ist optisch gut verteilt.
  • Der Zeilenabstand führt zur guten Lesbarkeit.
  • Es werden verständliche Wörter und gängige Fachbegriffe benutzt.
  • Rechtschreibung ist fehlerfrei.
  • Datum und Unterschrift im Original
Autor: Günter Stein

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

 

23.10.2017
Treten Sie in unmittelbaren Kontakt mit potenziellen Azubis

Vergessen Sie  über Ihre Online-Projekte nicht die Arbeit an der Basis – und das heißt: an den Schulen. Organisieren Sie hier über das Jahr verteilt zum Beispiel: Melden Sie Ihre freien Ausbildungsplätze immer bei der... Weiterlesen

23.10.2017
Den Empfang privater Pakete im Betrieb ablehnen?

Frage: Wir haben einen Azubi, der ganz selbstverständlich seine im Internet bestellten Pakete ins Büro liefern lässt. Der Empfang ist ständig damit beschäftigt, die Pakete entgegenzunehmen und zum Teil auch zwischenzulagern.... Weiterlesen

23.10.2017
Ausbildungskrise meistern: Schließen Sie mit Ihrem Azubi einen Vertrag ab

Liegt eine Ausbildungskrise vor, ist Handeln angesagt. Das kann auch im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Auszubildenden geschehen. Beide Seiten übernehmen Pflichten und machen den Kahn wieder flott.... Weiterlesen