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Ausbildungsmarketing
03.07.2018

Treten Sie in unmittelbaren Kontakt mit potenziellen Azubis

Vergessen Sie  über Ihre Online-Projekte nicht die Arbeit an der Basis – und das heißt: an den Schulen. Organisieren Sie hier über das Jahr verteilt zum Beispiel:

  • Melden Sie Ihre freien Ausbildungsplätze immer bei der Arbeitsagentur und ebenso bei den regionalen Stellen der IHK oder HWK.
  • Veröffentlichen Sie Ihre Praktikumsangebote in Schülerzeitungen. Sie können sogar anbieten, die Zeit des Praktikums nachher der Ausbildungszeit anzurechnen, wenn es zum Abschluss eines Ausbildungsvertrags kommt und es sich um eine Einstiegsqualifikation handelt.
  • Nutzen Sie die regionale Presse für eine Pressemitteilung über Ihr Ausbildungskonzept und die Ausbildungsplätze.
  • Beteiligen Sie sich am Girls- und Boys-Day.
  • Als Sponsor des lokalen Fußballvereins erreichen Sie – neben der PR für Ihren Betrieb – direkt Ihre potenziellen Azubis und treten als engagierter Arbeitgeber auf.
  • Kooperieren Sie mit Schulen und stellen Sie dort Ihr Ausbildungsengagement in Abschlussklassen vor.
  • Bieten Sie attraktive Betriebsführungen für potenzielle Bewerber an.
  • Veranstalten Sie einen jugendgerechten und modernen Tag der offenen Tür.
  • Nehmen Sie an Ausbildungsmessen teil.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit des Speeddatings, die häufig von Kammern als Last-Minute-Aktion angeboten wird, um freie Ausbildungsplätze doch noch zu besetzen.
  • Behalten Sie Studienabbrecher im Auge: Das Programm Jobstarter, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird, fördert die Integration von Studienaussteigern in die Berufsausbildung.

Lesen Sie hier, warum Kooperationen mit Schulen sich immer lohnen.

Autor: Günter Stein

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