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Ausbildungsqualität
14.11.2018

Achten Sie auf Ihre Körperhaltung und Ihre Gestik

Gerade für Sie als Ausbilder ist ein selbstsicheres Auftreten wichtig. Hier geht es weniger um Selbstdarstellung als vielmehr darum, von den Auszubildenden als Vorbild wahr- und ernst genommen zu werden. Achten Sie daher auf Körperhaltung und Gestik. Darauf kommt es an:

  1. Körperhaltung insgesamt: Sie strahlen Selbstbewusstsein aus, wenn Sie Kopf und Wirbelsäule immer gerade halten. Halten Sie den Kopf schräg, könnte Ihr Gegenüber das als Unsicherheit, vielleicht auch als Unterwürfigkeit deuten.
  2. Standfestigkeit: Stehen Sie ruhig und sicher auf beiden Füßen, aber nicht zu breitbeinig. Verzichten Sie darauf, mit den Füßen oder mit der Hüfte ständig in Bewegung zu sein.
  3. Sitzhaltung: Sie verraten Unsicherheit und Nervosität, wenn Sie mit einem Bein wippen oder Ihre Füße um die Stuhlbeine „wickeln“. Achten Sie darauf. Sitzen Sie aufrecht auf der kompletten Sitzfläche des Stuhls – und nicht nur auf der Vorderkante –, wobei beide Beine nebeneinander stehen sollten.
  4. Blickkontakt: Schauen Sie grundsätzlich die Person an, mit der Sie gerade sprechen. Das gilt auch, wenn Sie eine größere Azubi-Gruppe vor sich haben, Ihre Worte sich aber an einen bestimmten Auszubildenden richten.
  5. Gestik: Zeigen Sie Ihre Hände und verstecken Sie die nicht hinter dem Rücken, in den Jacken- oder Hosentaschen oder indem Sie die Arme verschränken. Gestikulieren Sie damit oberhalb der Gürtellinie, ohne zu übertreiben.
  6. Sprache: Sprechen Sie grundsätzlich langsam und deutlich. Wenn Sie eine größere Gruppe ansprechen, achten Sie auch auf die Lautstärke. Verlangsamen Sie das Sprechtempo, wenn Sie etwas besonders Wichtiges mitteilen wollen.

Mehr Tipps zum selbstsicheren Auftreten vor Azubis und Kollegen können Sie hier nachlesen.

Autor: Martin Glania

 

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