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Ausbildungsmarketing
22.06.2019

Wie Sie mit Instagram Ihr Ausbildungsmarketing erweitern

Es würde mich wundern, wenn Ihre Azubis auf Facebook mehr unterwegs sind als auf Instagram. Nach meiner Erfahrung ist das Posten von Bildern auf Instagram bei jungen Menschen deutlich angesagter als das Schreiben von Beiträgen und das Posten von Bildern auf Facebook. Auf der anderen Seite ist die Reichweite von Instagram mit der von Facebook (noch) nicht zu vergleichen.

Allerdings gibt es einen eindeutigen Trend hin zum sozialen Netzwerk Instagram. Nach Angaben von Instagram aus dem August 2017 nutzen inzwischen 15 Millionen Personen in Deutschland dieses soziale Netzwerk, das auf der Veröffentlichung von Bildern basiert. Noch im Januar waren es 9 Millionen. Dieser Anstieg zeigt, wie groß das Potenzial einzuschätzen ist.

Instagram: auch für die Werbewirtschaft eine geeignete Plattform

Die Zahlen zeigen, dass die Wirtschaft und deren Marketingverantwortliche den Wert Instagrams für werbliche und Akquise-Aktivitäten zu schätzen gelernt haben: Weltweit ist die Zahl der Unternehmensseiten nach Unternehmensangaben zwischen März und August 2017 von 8 auf 15 Millionen gestiegen. 1 Million dieser Unternehmen schalten bereits Werbung auf Instagram.

Beachten Sie: Wer auf Instagram postet, gilt als jung und angesagt. Dieses Image könnten Sie sich also relativ leicht erarbeiten. Auch die Wachstumszahlen und die einfache Nutzerführung sprechen für dieses Portal. Auf der anderen Seite sind die Variationsmöglichkeiten als Bilderdienst eingeschränkter als auf Facebook. Darüber hinaus gehört Instagram mittlerweile zur Unternehmensgruppe von Facebook, was einen niedrigen Datenschutzstandard bedeutet.

Fazit: Wenn Sie über Ausbildungsberufe verfügen, die attraktives Bildmaterial hervorbringen, dann kommt Instagram als Ausbildungsmarketing-Partner für Sie infrage. Damit ist der Vorteil verbunden, dass Sie bei jungen Menschen als fortschrittliches und modernes Ausbildungsunternehmen wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite haben User die Möglichkeit, Ihre Bilder – zumindest mit wenigen Worten – zu kommentieren. Damit ist von Ihrer Seite ein gewisser Moderationsaufwand erforderlich.

Weitere Tipps zum Ausbildungsmarketing in sozialen Netzwerken finden Sie hier!

Autor: Günter Stein

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