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Ausbildungsmarketing
08.02.2019

Influencer im Ausbildungsmarketing: So geht’s

Im Marketing ist der Einsatz von Influencern schon an der Tagesordnung. Mittlerweile gehört man als Influencer schon zu den Promi-Kreisen und die Unternehmen reißen sich um die Gesichter. In Zukunft nutzen Unternehmen diese Meinungsmacher auch in der Rekrutierung: Auf Facebook oder Instagram werden prominente Personen dafür eingesetzt, einen Arbeitgeber online bekannter zu machen oder sein Image zu verbessern. Pionier ist die Berliner Polizei.

Sie hat den YouTube-Star Aaron Troschke (950.000 Abonnenten zählt sein Kanal) eingeladen, einen Ausbildungstag mit der Kamera zu begleiten. Von dem 15-minütigen Video geht es dann mit einem Klick zur Bewerbungsseite (tinyurl.com/aaron-polizei).

Mein Fazit für Sie

Auf lange Sicht werden Influencer im Ausbildungsmarketing Alltag sein. Social-Media-Persönlichkeiten können einen authentischen und (in Grenzen) objektiven Einblick in ein Unternehmen geben. Das wird immer wichtiger. Bedenken Sie: 74 % aller Kandidaten machen laut einer LinkedIn-Umfrage ihre Bewerbung nicht von der Stellenanzeige abhängig, sondern von den Informationen, die rund um den Arbeitgeber im Internet verfügbar sind.

Allerdings gilt: Die Fangemeinde des Influencers muss zur Zielgruppe des Unternehmens passen. Daher ist der Einsatz von Influencern nur bei der Besetzung von Azubi-Stellen (und Einsteiger-Stellen) zu empfehlen.

Autor: Günter Stein

 

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