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Ausbildungsmarketing
10.07.2018

Warum Sie einen Eltern-Informationstag planen sollten

Sie haben begeisterte Azubis und möchten deren Eltern besser kennenlernen? Sie haben Lust auf eine gemeinsame Veranstaltung mit Ihren Auszubildenden? Und sie benötigen einen frischen Impuls für Ihr Ausbildungsmarketing? Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen, sollten Sie eine Art Eltern-Informationstag veranstalten, der allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird.

Auch wenn Ihre Auszubildenden größtenteils oder sogar komplett volljährig sind – das bedeutet noch lange nicht, dass deren Eltern kein Interesse an der Ausbildung ihrer Söhne und Töchter haben. Und es bedeutet vor allem nicht, dass die Azubis ihren Eltern nicht gerne – und im Regelfall voller Stolz – ihren Ausbildungsplatz präsentieren.

Führen Sie doch einfach mal Eltern, Auszubildende und Ausbilder im Ausbildungsunternehmen zusammen: Veranstalten Sie einen Tag, an dem Ihre Azubis präsentieren dürfen, was sie bisher gelernt haben. Lassen Sie Ihre Auszubildenden diesen Tag planen, vorbereiten und durchführen – wobei Sie ihnen natürlich hilfreich zur Seite stehen.

Das benötigen Sie bzw. Ihre Auszubildenden für ein solches Event

Gerade dann, wenn eine Veranstaltung mit den Eltern Ihrer Auszubildenden für Sie Neuland ist, sollten Sie sich an der folgenden Checkliste orientieren:

  • Besteht im Kreise von Ausbildern und Azubis grundsätzlich Interesse an einer solchen Veranstaltung? Klären Sie das vorher ab.
  • Ist die Durchführung im Rahmen eines Azubi-Projekts möglich? Machen Sie aus der Organisation des Eltern-Informationstages ein Projekt, für das Ihre Azubis verantwortlich sind.
  • Wo soll die Veranstaltung stattfinden? Welche Abteilung in Ihrem Unternehmen kommt hierfür infrage? Wo kann besonders gut demonstriert werden, was die Azubis bereits gelernt haben? Die Durchführung ist auch an mehreren Orten, die von den Eltern im Betrieb nacheinander aufgesucht werden, möglich.
  • Wie soll der Tag oder Abend ablaufen? Was genau wird präsentiert? Wer ist wofür verantwortlich? Umfasst das Programm eine offizielle Begrüßung oder Verabschiedung (beispielsweise durch die Geschäftsführung)? Wer führt als Moderator durch die Veranstaltung (möglichst ein Auszubildender)?
  • Wer genau wird eingeladen? Ist es sinnvoll, die Verwandtschaft der Auszubildenden einzuladen? Gerade dann, wenn jüngere Geschwister oder auch Onkel und Tanten mit dabei sind, sind die Effekte des Ausbildungsmarketings besonders groß. Aber: Verzichten Sie im Einzelfall auf eine Einladung, wenn ein Azubi bestimmte Personen nicht dabei haben will.
  • Wer ist für die Einladungen verantwortlich? Diese Verantwortung umfasst insbesondere die sprachliche und grafische Gestaltung der Einladung und deren pünktliches Versenden. Darüber hinaus ist der Rücklauf zu betreuen (Zu- und Absagen) und zu dokumentieren. So können sie abschätzen, mit wie vielen Teilnehmern Sie rechnen müssen.
  • Ist Ihre Hilfe als Ausbildungsverantwortlicher gefragt? Bieten Sie Ihre Hilfe in jedem Fall an und sprechen Sie mit Ihren Azubis regelmäßig über den Projektfortschritt. Das soll das selbstständige Arbeiten Ihrer Auszubildenden nicht einschränken, aber die Möglichkeit geben, wichtige Fragen zu klären.

Hier finden Sie weitere Gründe für Veranstaltungen im Rahmen des Ausbildungsmarketing.

Autor: Martin Glania

 

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