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Ausbildungsmarketing
30.10.2018

edding: So zieht ein Azubi-Blog Bewerber magisch an

Mit einem Azubi-Blog präsentieren Sie sich Ihrer gewünschten Zielgruppe für Ausbildungsstellen optimal. Das Gute daran: Indem Ihre Azubis den Blog selbst führen, verteilen Sie den Arbeitsaufwand und zeigen sich gegenüber Ihren potenziellen Bewerbern gleichzeitig authentisch. Unter dem Motto „von Azubis für Azubis“ erhalten Interessierte beste Einblicke in Ihren Ausbildungsbetrieb.

Best-Practice-Beispiel

Wie ein Azubi-Blog im Idealfall aussehen sollte, sehen Sie am Beispiel des Schreibwarenherstellers edding. Das Unternehmen betreibt einen Azubi-Blog. Das Besondere daran: Hier bloggen die Azubis selbst. Seien es Infos zur Bewerbungsphase für das kommende Ausbildungsjahr oder ein Erfahrungsbericht zur Ausbildungsstation der Vertriebsabteilung:

Interessierte erhalten hier umfangreiche Einblicke in den Alltag von Azubis bei edding sowie wichtige Informationen rund um die Berufsausbildung. Ergänzend bietet die Seite weitere Informationen zum Unternehmen und zum Bewerbungsablauf. Das Positive: Blogs werden gern gelesen und sind deshalb auch so gute Multiplikatoren und Empfehler.

 

Und so geht es:

Damit Sie diesem guten Beispiel folgen können und Ihr Azubi-Blog zum Erfolg wird, stelle ich Ihnen für Sie die folgende Checkliste bereit:

  • Besprechen Sie mit Ihrem IT-Verantwortlichen, wie Sie Ihren Azubi-Blog in Ihre bestehende Webseite integrieren können. Das sollte nicht allzu aufwendig sein.
  • Entscheiden Sie mit Ihrem IT-Verantwortlichen, welcher der Azubis Zugriff auf das Content Management System bekommt bzw. Inhalte dort einstellen darf.
  • Setzen Sie sich mit Ihren Azubis zusammen. Besprechen Sie mit ihnen, wer Interesse hat, an diesem Projekt mitzuarbeiten.
  • Achten Sie darauf, dass auch Azubis höherer Ausbildungsjahre beteiligt sind, da diese bereits umfangreiche Einblicke ins Unternehmen haben.
  • Klären Sie mit Ihren Azubis die Aufgabenverteilung. Legen Sie fest, wer die Inhalte einstellt.
  • Ihre Azubis sollten mit Foto und Firmen-Kontaktmöglichkeit auf Ihrem Azubi-Blog zu sehen sein. Klären Sie – vor allem hinsichtlich der Bilder – das Einverständnis Ihrer Azubis (bei Minderjährigen auch der Eltern).
  • Legen Sie einen monatlichen Routinetermin fest, in dem Sie redaktionelle Inhalte mit Ihren Azubis besprechen.
  • Achten Sie darauf, dass die Themen vielfältig gewählt werden. Ihr Azubi-Blog sollte über den Ausbildungsalltag berichten, aber auch über Firmen-Events oder Messebesuche Ihrer Azubis.
  • Lassen Sie von Ihren Azubis einen Redaktionsplan erstellen: Mit welchen Blog-Artikeln und Themen möchten Sie starten?
  • Vereinbaren Sie mit Ihren Azubis, dass pro Woche mindestens 2 Beiträge erscheinen sollen. So besuchen Leser und Interessierte den Blog immer wieder und sehen, dass regelmäßig etwas Neues passiert. Legen Sie fest, wie viel Zeit die Azubis dafür aufwenden dürfen.
  • Vereinbaren Sie mit Ihren Azubis einen Freigabe-Prozess. Legen Sie fest, wer die Blog-Artikel vorab prüft und dann final online schaltet. Das sollte kein Azubi sein, sondern ein Verantwortlicher in Ihrem Unternehmen.
  • Streuen Sie die veröffentlichten Beiträge Ihres Azubi-Blogs über Ihre anderen Medien-Kanäle, etwa Facebook, Twitter & Co.

Ihr Vorteil durch einen Azubi-Blog

Sie sprechen Ihre Zielgruppe direkt und authentisch an. Und: Durch die Vielzahl Ihrer Blog-Artikel im Netz steigern Sie Ihre Reichweite und somit Ihren Bekanntheitsgrad. Sie erhöhen damit auch die Besucherzahl Ihrer Webseite. Alles in Kombination führt zu einem Anstieg Ihrer Bewerberzahlen. Nutzen Sie daher dieses Instrument!

Ein weiteres Beispiel für einen Azubi-Blog finden Sie hier!

Autor: Günter Stein

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