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Ausbildungsqualität
30.04.2018

So sind Sie als selbstreflektierter Ausbilder erfolgreicher

Selbstreflexion – gerade für Ausbilder ist das ein oftmals unterschätztes Erfolgsinstrument. Dabei ist es nachgewiesenermaßen sinnvoll, seine eigene berufliche Leistung immer wieder zu hinterfragen. Das gilt gerade für den Beruf des Ausbilders.

Warum Sie regelmäßig Selbstreflexion betreiben sollten

„Learning by reflecting“ – so werden die positiven Effekte der Selbstreflexion beschrieben. Wer stets einen ausgebuchten Terminkalender hat und somit seine Arbeitsergebnisse nicht reflektieren kann ist im Nachteil. Wer dagegen die Gelegenheit erhält, über seine bisherigen Arbeitsergebnisse und Lösungswege nachzudenken, von dem kann in Zukunft eine bessere Leistung erwartet werden.

Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, die eigene Tätigkeit als Ausbildungsverantwortlicher und Ausbilder regelmäßig zu hinterfragen. Wer sich die Zeit nimmt, um über die folgenden Fragen nachzudenken, wird seine Schwächen erkennen. So ergibt sich die Gelegenheit, geeignete Konsequenzen daraus zu ziehen.

10 Fragen zur Selbstreflexion von Ausbildern

  1. Wie wichtig ist mir der Erfolg meiner Auszubildenden? Kümmere ich mich wirklich um jeden Einzelnen?
  2. Wo liegen meine Stärken und wo meine Schwächen im Umgang mit Auszubildenden?
  3. Welche sonstigen Stärken und Schwächen habe ich – z.B. organisatorisch, in der Kooperation mit anderen Bereichen oder bei der Positionierung meines Ausbildungsbereichs im Gesamtunternehmen?
  4. Was würde mich als Ausbilder glücklich bzw. noch glücklicher machen? Kann ich dieses Ziel erreichen?
  5. Bin ich mit Leidenschaft bei der Arbeit? Merkt man mir meine Leidenschaft an?
  6. Wie sieht es mit meiner Vorbildfunktion aus? Werde ich als Vorbild angesehen und handle ich entsprechend?
  7. Habe ich – soweit das meine Aufgabe ist – den Ausbildungsbereich des Unternehmens für die nächsten Jahre gut aufgestellt?
  8. Sind die 3 großen Ausbildungsthemen des 21. Jahrhunderts in meiner Planung verankert: Digitalisierung von Ausbildungsprozessen, abnehmende Bewerberzahlen, Ausbildung von Flüchtlingen?
  9. Was würde mein Nachfolger bemängeln, wenn er meinen Job übernimmt?
  10. Wenn ich als Ausbilder noch einmal von vorn beginnen könnte: Was würde ich anders machen? Und für die Realität: Was kann ich im Nachhinein korrigieren?

 

Autor: Martin Glania

 

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