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Ausbildungsqualität
17.07.2018

So finden Sie den richtigen Draht zu Ihren Azubis

Immer wieder gibt es Beispiele dafür, dass man versucht hat, sich Jugendlichen durch eine vermeintlich jugendgerechte Sprache zu öffnen. Doch die Erfahrung lehrt: Wer versucht, die aktuell bei Jugendlichen beliebtesten Floskeln und Umgangsformen nachzuahmen, begibt sich als Ausbilder schnell aufs Glatteis.

Denn was heute noch „in“ und besonders „angesagt“ ist, kann schon morgen ein „Abturner“ sein. Die jeweils gültigen Moden, Vorlieben und Trends wechseln heutzutage schneller als je zuvor. Außerdem sind die Jugendlichen mehr denn je keine homogene Gruppe mehr: Man vergewissert sich seiner selbst auch dadurch, indem man sich mittels Kleidungswahl, Musikgeschmack und sprachlicher Floskeln abgrenzt – gegenüber der Elterngeneration genauso wie gegenüber Gleichaltrigen.

So treffen Sie den richtigen Ton für eine erfolgreiche Kommunikation mit Azubis

Ein Nachahmen (vermeintlich) jugendlicher Umgangsformen wirkt sehr schnell aufgesetzt und unnatürlich – und man erweckt letztlich nur den Eindruck, sich anbiedern zu wollen. Genau darauf reagieren Jugendliche (und nicht nur die!) jedoch oft kritisch.

Mein Tipp: Versuchen Sie gar nicht erst, sich selbst zu verstellen. Wählen Sie stattdessen – egal, ob bei mündlicher oder schriftlicher Kommunikation – eine allgemein verständliche Alltagssprache ohne jugendliche Floskeln. Erklären Sie Sachverhalte möglichst anschaulich und nennen Sie die Dinge klar und einfach beim Namen.

 

Weitere Regeln für die erfolgreiche Kommunikation mit Azubis finden Sie hier.

Autor: Günter Stein

 

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