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Recruiting
08.03.2018

Beachten Sie diese 6 No-Gos beim Führen von Vorstellungsgesprächen

Wenn Sie in diesen Wochen und Monaten Vorstellungsgespräche mit potenziellen Auszubildenden führen, haben Sie angesichts der Bewerber- und Konkurrenzlage eine herausfordernde Aufgabe vor sich. Spüren Sie im Gespräch gegenseitiges Interesse, sollte Ihnen daher keiner der folgenden 6 Fehler unterlaufen:

Das vermeiden Sie in Vorstellungsgesprächen

1. Sie sind ungenügend vorbereitet

Ich empfehle, grundsätzlich alle Bewerbungsunterlagen genau zu analysieren, bevor ein Bewerber den Raum betritt. Machen Sie sich am besten Notizen zu seinem Lebenslauf mit potenziellen Fragen Ihrerseits. Das hat 2 Vorteile: Zum einen klären Sie das, was Sie interessiert. Zum anderen signalisieren Sie dem Bewerber durch die konkreten Nachfragen, dass Sie tatsächlich Interesse an ihm haben.

2. Sie lassen den Bewerber zu wenig zu Wort kommen

Natürlich müssen Sie in einem Vorstellungsgespräch auch Werbung in eigener Sache machen. Natürlich müssen Sie etwas über Ihr Unternehmen, über die Ausbildung und deren Rahmenbedingungen erzählen. Schließlich sollte der Bewerber einen positiven Eindruck vom potenziellen Ausbildungsbetrieb bekommen. Das heißt jedoch nicht, dass Sie Monologe führen. Im Mittelpunkt eines jeden Vorstellungsgesprächs sollten die Ausführungen des Bewerbers stehen. Sie fragen – er antwortet. Zum Ende des Gesprächs können Sie ihn bitten, seinerseits Fragen zu stellen.

3. Sie planen zu wenig Zeit ein

Schlechtes Zeitmanagement ist ein Fehler, der in Vorstellungsgesprächen vollkommen vermeidbar ist, aber immer wieder vorkommt. Es ist einfach schlecht, wenn sich Bewerber die Klinke in die Hand geben. Nichts ist ungünstiger als eine Situation, in der ein guter Bewerber spürt, dass ihm die Zeit davonläuft.

4. Sie überbewerten den ersten Eindruck

Der erste Eindruck von einem Menschen wird aus psychologischer Sicht stärker zur Kenntnis genommen als die Eindrücke, die folgen. Dieser Tatsache sollten Sie sich bewusst sein. Gerade dann, wenn sich ein Bewerber gleich zu Beginn alles andere als gut anstellt: Bewerten Sie das nicht über. Geben Sie ihm die Chance, seine Nervosität abzubauen und seine Stärken zu zeigen.

5. Das Vorstellungsgespräch wird gestört

Weder unerwartete Besuche noch Lärm von draußen oder Telefonanrufe sollten ein Vorstellungsgespräch stören. Je mehr die Konzentration vom Bewerber weggeht, desto unwichtiger wird dieser sich fühlen. Sorgen Sie daher dafür, dass das Gespräch in Räumlichkeiten stattfindet, die speziell dafür gebucht und ausgewiesen sind. Eventuell vorhandene Telefone sollten umgeleitet werden.

6. Sie machen sich keine Notizen

Sorgen Sie dafür, dass jemand beim Vorstellungsgespräch mitschreibt. Bei wichtigen Dingen, die Ihnen auffallen, können Sie das selbst tun. Fakt ist: Wenn Sie einen halben oder sogar einen ganzen Tag lang Vorstellungsgespräche führen, ist es ohne Notizen unmöglich, bestimmte Aspekte, Charakterzüge und Argumente einer konkreten Person zuzuordnen.

Welche Kosten Sie bei Vorstellungsgesprächen übernehmen müssen, lesen Sie hier…

Autor: Martin Glania

 

 

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