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Recruiting
31.07.2018

Potentielle Azubis mit Printmedien effektiv erreichen

Printmedien spielen bei der Suche nach potentiellen Azubis nach wie vor eine wichtige Rolle. Folgende 3 Kategorien können die unterschiedlichen Zielgruppen ansprechen.

Lokale Zeitungen nutzen

Schüler lesen heutzutage deutlich weniger Zeitung. Aber vergessen Sie die Eltern der potenziellen Azubis nicht. Diese lesen meist noch regelmäßig die lokalen Zeitungen. Und die Eltern spielen auch eine wichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder. Denn sie sind es, die ihre Kinder am besten kennen, d. h. deren Stärken und Schwächen richtig einschätzen können und genau wissen, was sie wollen – und was nicht.

Letztendlich sind es auch die Eltern, die das regionale Umfeld, die Region und die Berufsbilder kennen und wissen, was hinter den Anforderungen und Tätigkeiten letztendlich steht.

Die Eltern haben daher einen gewissen Einfluss bei der Wahl des Ausbildungsberufs. Deshalb sollte diese Personengruppe via Printmedien, vor allem Zeitungen, immer als weitere Zielgruppe beim Azubi-Marketing berücksichtigt werden.

Ausbildungsplatz wird oft regional gesucht

Die Anzeige in einem regionalen Blatt ist dabei oft besser geeignet als ein Inserat in einer überregionalen Zeitung. Der Grund: Die Jugendlichen bleiben während der Ausbildung häufig bei ihren Eltern wohnen und interessieren sich vornehmlich für einen Ausbildungsplatz in der Nähe ihres Wohnorts.

Doch nicht nur, wo die Anzeige erscheint, ist wichtig, sondern auch der Inhalt und die Formulierung sind von zentraler Bedeutung.

 

Beispiel: Bei einer sterilen, unpersönlichen Anzeigenformulierung wie … „Auszubildende/r zum/zur Arzthelfer/in ab 01.09.2018 gesucht. Bewerbung erbeten an …“ braucht sich ein Arbeitgeber nicht zu wundern, wenn die Resonanz gering ausfällt.

Achten Sie daher bei der Formulierung der Stellenanzeige darauf, dass sich die jugendlichen Bewerber angesprochen fühlen. Unter Umständen kommt hier auch ein etwas lockererer Ton gut an. Verwenden Sie in Ihrer Anzeige ruhig das vertrauliche „Du“. Schildern Sie die Möglichkeiten, die Sie den Jugendlichen mit der Ausbildung bieten. Erwähnen Sie die Vergütung, wenn Sie eine höhere Ausbildungsvergütung als üblich zu zahlen bereit sind.

Beispiel: Fröhliche/r Arzthelfer/in zur Ausbildung gesucht. Macht es Dir Freude, Menschen mit gesundheitlichen Problemen zu helfen? Dann bist Du bei uns genau richtig! Wir bieten Dir während deiner Ausbildung die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten, und fördern Deine Fortbildung. Wir legen besonderen Wert auf ein gutes Betriebsklima. Interessiert? Dann schicke deine vollständigen Bewerbungsunterlagen an …

Nicht zu unterschätzen: Zeitschriften zur Berufsorientierung

Ob direkt als Beilage in den Tageszeitungen oder als eigene Zeitschrift für die Berufsorientierungsklassen: Die Möglichkeiten, über Printmedien Informationen zur Berufswahl direkt an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben, sind auf alle Fälle vorhanden.

Insbesondere die IHKs geben wichtige Magazine für die Ausbildung heraus. Diese Zeitschriften werden häufig in den Berufsorientierungsklassen verteilt und bieten Ihnen als Arbeitgeber die Möglichkeit, kostenpflichtige Inserate zu schalten.

Der gute alte Aushang ist immer noch attraktiv

Eine häufig kostenlose Alternative sind Aushänge. Ob direkt in Ihrem Unternehmen, an Firmenfahrzeugen, in Schulen, Supermärkten, öffentlichen Verkehrsmitteln oder an anderen öffentlichen Plätzen – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Der Vorteil ist, dass die Zielgruppe sehr gut erreicht wird, da über Aushänge sowohl Schüler und Schülerinnen sowie mögliche Azubis als auch Eltern und Lehrkräfte angesprochen werden können. Wichtig ist es auch hier, die Aushänge zu entfernen, sobald die Stelle besetzt ist.

Lesen Sie hier, wie Sie auch ohne Stellenanzeige Azubis finden.

Autor: Günter Stein

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