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Recruiting
31.07.2018

Mit der 3+2-Regelung den Fachkräftemangel beheben

Wegen der vielen aufgelaufenen Asylanträge dauert es lange, bis über die Anträge entschieden ist. Möchten Sie als Arbeitgeber Flüchtlinge als Auszubildende einstellen, kann das zum Problem werden. Dann hilft die 3+2-Regelung.

Die 3+2-Regelung bedeutet, dass ein Flüchtling, der

  • seine Ausbildung in Ihrem Betrieb begonnen hat und
  • die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, also z. B. nicht über seine Identität getäuscht hat,

selbst dann seine Ausbildung abschließen und eine 2-jährige Anschlussbeschäftigung ausüben kann, wenn sein Asylantrag abgelehnt worden ist.

Achtung!

Voraussetzung dafür ist ein Ausbildungsvertrag. Für die Prüfung, ob die 3+2-Regelung zum Tragen kommt, sind die Ausländerbehörden zuständig. Die 3+2-Regelung ist nicht notwendig und greift nicht, wenn der Asylantrag positiv beschieden wurde.

 

Mehr Tipps, um den Fachkräftemangel zu beheben, können Sie hier nachlesen!

 

Autor: Günter Stein

 

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