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Ausbildungsmarketing
12.11.2019

Arbeitgeber-Rankings: So stehen Sie für potenzielle Azubis ganz oben

Die Karten der beliebtesten Arbeitgeber und damit der beliebtesten Ausbildungsbetriebe neu gemischt, berichtet der Informationsdienst Trendscanner (Ausgabe 09/2019). Potenzielle Bewerber achten nämlich immer weniger auf Arbeitgeber-Rankings der angeblich beliebtesten Arbeitgeber. Der Grund: Solche Arbeitgeber-Rankings weisen stets dieselben Arbeitgeber als „beliebteste Unternehmen“ aus.

Der Trendscanner weist darauf hin, dass dieser Nachteil der Art der Umfragen geschuldet ist. So würden potenzielle Bewerber Listen mit 100 Firmennamen vorgelegt, auf denen Wunscharbeitgeber anzukreuzen sind. Was so entsteht, ist eine Liste der bekanntesten Marken.

So nutzen auch Sie Ihre Chance beim Arbeitgeber-Ranking

Auf der Basis dieser Erkenntnisse empfiehlt der Trendscanner Folgendes, damit Sie sich als kleines oder mittleres Ausbildungsunternehmen in Ihrer Region positionieren können:

  1. Investieren Sie in Arbeitgeberwerbung ohne Schlagwörter und Leerphrasen. Auf Sie als Ausbildungsbetrieb übertragen bedeutet das: Sie bewerben Ihr Unternehmen gezielt als Ausbildungsbetrieb und stellen Ihre Vorteile als Arbeitgeber und Ausbilder konkret (ohne Floskeln) in den Mittelpunkt.
  2. Stellen Sie heraus, wie Ihr Unternehmen den Nutzen von Kunden und Gesellschaft verbessert. Diese Empfehlung ist vollständig auf Ausbildungsbetriebe übertragbar. Junge Menschen fragen heute vermehrt nach dem Sinn der eigenen Arbeit und dem Sinn der Wertschöpfung des gesamten Ausbildungsbetriebs.
  3. Seien Sie deshalb da präsent, wo die Talente sind. Auch diese Empfehlung können Sie 1 : 1 übernehmen. Gehen Sie Trends mit und betreiben Sie Ausbildungsmarketing in sozialen Netzwerken wie Instagram. Darüber hinaus ist nach wie vor die klassische Vorgehensweise wie die Teilnahme an stark frequentierten Ausbildungsmessen zu empfehlen.
  4. Achten Sie auf positive Erfahrungen von Bewerbern. Vereinfachen Sie den Bewerbungsprozess. Das gilt insbesondere für Onlinebewerbungen, bei denen auf einen Blick erkennbar sein muss, was der Auszubildende zu tun hat und wo er klicken muss, um Bewerbungsunterlagen zu versenden.

Es gilt aber auch für Ihre Reaktion: Die heute junge Generation wünscht sich eine sehr schnelle Reaktion. Das ist sie von sozialen Netzwerken, insbesondere von der populären Kommunikationsplattform WhatsApp, gewohnt.

Ein Beitrag von Martin Glania.

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