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Motivation
09.09.2019

3 Empfehlungen, damit Ihr Azubi von seinem Arbeitsauftrag begeistert ist

Nicht alle Arbeitsaufträge, die Sie Auszubildenden geben, sind attraktiv. Das ist auch nicht tragisch. Denn zu einer Ausbildung gehört es auch, unangenehme Dinge zu erledigen. Sie müssen auch unbeliebte Arbeitsaufträge vergeben – am besten aber so, dass der Azubi nicht völlig demotiviert wird.

Folgende 3 Hinweise helfen, die Begeisterung für den Arbeitsauftrag zu wecken

  1. Sie vermitteln, dass es sich bei dem Arbeitsauftrag um eine wichtige betriebliche Aufgabe handelt. Das bedeutet: Den Nutzen einer erfolgreichen Bewältigung spüren nicht nur Sie und der Azubi, sondern auch andere Kollegen. Auch deren Arbeit wird erleichtert.
  2. Der Azubi bestimmt selbst, wie er an den Arbeitsauftrag herangeht. Das bedeutet: Sie legen (gemeinsam mit ihm) das Ziel fest. Er bestimmt aber selbst, wie er es erreichen will. Fehlversuche sind dabei natürlich möglich und sogar erwünscht. Denn daraus lernt man umso mehr.
  3. Der Arbeitsauftrag macht den Auszubildenden zum Spezialisten. Er arbeitet sich in ein Thema ein, erhält einen Überblick und entwickelt einen Verbesserungsvorschlag, den er anschließend (ggf. nach Absprache) umsetzt oder umsetzen lässt. Dadurch erlangt er eine Kompetenz, die er anderen als Spezialist weitergibt.

Beispiel: Bei der elektronischen Ablage im Ausbildungsbetrieb liegt einiges im Argen. Die Rubriken erscheinen veraltet, ihre Bezeichnungen sind nicht eindeutig und es ist kaum möglich, ein bestimmtes Dokument zu finden. Eine solche Struktur in Ordnung zu bringen, ist nicht unbedingt ein Traumjob. Mit den 3 genannten Empfehlungen wird sich Ihr Azubi trotzdem gerne an die Aufgabe machen.

Ein Beitrag von Martin Glania.

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